Sarah Auster joins ECONtribute as Professor in Microeconomic Theory

From left to right: Uwe Scheifgen, HR department at the University of Bonn, Prof. Sarah Auster, Prof. Stephan Lauermann, Institute for Microeconomics at the University of Bonn.

The microtheorist Sarah Auster will be new professor at ECONtribute and at the University of Bonn from September 1 onwards. Sarah Auster was previously an Assistant Professor at the University of Mannheim and Bocconi University. In 2014, she completed her doctorate at the European University Institute in Florence. “Both the Cluster and the University of Bonn have given me a very warm welcome. I am looking forward to working in this excellent research environment,” said Auster on the verge of her appointment.

Auster’s research focus is on microeconomic theory, in particular contract/mechanism design and applications of decision theory. She is interested in economic decisions by agents who have limited awareness of the relevant contingencies or limited knowledge of the likelihood of possible events. She also works on competitive markets with asymmetric information and search frictions. “Sarah Auster is a great asset to the Cluster and the University of Bonn. I am very much looking forward to working together”, said Professor Stephan Lauermann from the Institute for Microeconomics at the University of Bonn.

Christine Laudenbach expands the Cluster of Excellence as new professor

From left to right: Prof. Moritz Kuhn, deputy spokesperson ECONtribute: Markets & Public Policy, Prof. Christine Laudenbach, Uwe Scheifgen, HR Department, University of Bonn

As of September 1, 2020, Christine Laudenbach will be new Associate Professor at the Faculty of Law and Economics at the University of Bonn and in the Cologne-Bonn Cluster of Excellence ECONtribute. Laudenbach received her PhD from the University of Mannheim in 2012 and then moved to the Goethe University in Frankfurt, where until now she worked as a postdoctoral researcher in the area of finance. “I am excited about my tasks, both at the University of Bonn and in the Cluster of Excellence, and I am looking forward to the upcoming years,” said Laudenbach at her appointment on Monday.

Laudenbach’s research focuses on behavioral economics and household finance. Her research interests include investment strategies and the behavior of private individuals with regard to their finances. Most recently, she published her first book on simple wealth strategies.

“We are very pleased that we could win Christine Laudenbach for the Cluster of Excellence and the University. She is a great enrichment for the entire faculty and we wish her a successful start”, said Thomas Dohmen, spokesperson of ECONtribute: Markets & Public Policy.

 

Auswege aus der Wirtschaftskrise: Top-Ökonomen formulieren Grundsätze für eine erfolgreiche Bewältigung

Seit Beginn der Corona-Pandemie stecken viele europäische Länder in einer Rezession. Um die wirtschaftlichen Folgen besser abzufedern, formulieren führende Wirtschaftswissenschaftler, darunter die Ökonomen Moritz Kuhn und Christian Bayer von der Universität Bonn, in einem offenen Brief Grundsätze für die Wirtschaftspolitik um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise zu bewältigen.

In dem Schreiben, das auf dem Politikanalyseportalen VoxEU und der deutschsprachigen Internetplattform „Ökonomenstimme“ veröffentlicht wurde, schlagen die Ökonomen verschiedene Maßnahmen vor und beschreiben Leitlinien für die Politik, die europaweit und frei von nationalstaatlichen Interessen zu empfehlen seien. Wichtig sei es derzeit vor allem, Haushalte, die von der Krise getroffen seien, kurzfristig durch Transferleistungen zu helfen die ökonomischen Folgen der Krise abzufedern. Transferzahlungen bieten darüber hinaus die wichtige Möglichkeit, Einschränkungen aufrecht zu erhalten, um die Gesundheitssituation unter Kontrolle zu behalten. Die Ökonomen empfehlen außerdem, mit einem Strukturwandel – wie aus der Klimapolitik gefordert – zu warten. Diesen anzugehen sei erst sinnvoll, wenn sich die Lage stabilisiere. Ansonsten drohe eine weitaus tiefere Rezession. Politische Unsicherheiten müsse man über klare Kommunikation reduzieren und frühzeitig mitzuteilen, welche politischen Regeln auf die Gesellschaft zukämen. Die Politik müsse sich bemühen, heute schon Pläne für verschiedene Szenarien zukünftiger Entwicklungen zu formulieren und zu kommunizieren.

Von der europäischen Gemeinschaft lernen

Moritz Kuhn ist Professor für Wirtschaft an der Universität Bonn und gehört dem Exzellenzcluster ECONtribute an. Er sagt: „Wichtig ist es auch, die internationale Zusammenarbeit weiterhin zu stärken, Informationen innerhalb der Staatengemeinschaft auszutauschen und zu überprüfen wo von Best-Practices gelernt werden kann. So kann populistischen Strömungen vorgebeugt werden.“ Die Ökonomen können sich als Unterstützung dazu einen unabhängigen wissenschaftlichen Wirtschaftsausschuss vorstellen. Dieser könnte die Politikmaßnahmen in den verschiedenen Regionen Europas bewerten und koordinieren, spezifische strategische Entwicklungsstrategien entwickeln und den zuständigen nationalen Ministerien wirtschaftspolitische Ideen für ihre Regionen an die Hand geben.

Multilaterale Handelsbeziehungen wieder aufnehmen

In der aktuellen Krise hat sich deutlich gezeigt, dass die Weltwirtschaft zu einem großen Geflecht an Handelsbeziehungen zusammengewachsen ist. Es gelte, diese Handelsbeziehungen so schnell wie möglich wieder aufzunehmen und die geringen innereuropäischen Handelsbeschränkungen zu nutzen. Konjunkturmaßnahmen seien notwendig, um die Volkswirtschaften wieder in Schwung zu bringen. Angesichts der derzeit niedrigen Zinssätze empfehlen die Ökonomen, dass europäische Regierungen mit finanziell stärkeren Haushalten in Länder mit schwächeren Haushalten „investieren“, ohne dass eine instabile Schuldendynamik ausgelöst würde. Dies ermögliche ein schnelleres Ende der durch die Corona-Krise ausgelösten Rezession und ist auf Grund der engen Handelsbeziehungen auch in deren eigenem Interesse.

 Zum Originaltext auf VoxEU

Zum deutschen Beitrag auf der Ökonomenstimme

 

Pressekontakt:

Katrin Tholen

ECONtribute:Markets & Public Policy

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Tel. 0228 / 73 78 08

E-Mail: katrin.tholen@uni-bonn.de

 

Kontakt zum Autor:

Prof. Dr. Moritz Kuhn

Institut für Makroökonomik und Ökonometrie

Universität Bonn

Tel. 0228/7362096

E-Mail: mokuhn@uni-bonn.de